25. Juni 2014 von Caro Musik, Musikvideo-Klassiker

Heute vor fünf Jahren starb Michael Jackson im Alter vom 50 Jahren. Das nehme ich zum Anlass, daran zu erinnern, dass er nicht nur verdammt gute Musik gemacht hat, sondern auch der König der aufwändigsten Musikvideos war.
Das Video – oder man müsste fast schon sagen der Kurzfilm – „Ghosts“ von 1996 enthält gleich drei seiner Lieder, „2 Bad“, „Is It Scary?“ und „Ghosts“ (nur im Abspann). Michael Jackson arbeitete für das Drehbuch mit Stephen King zusammen, von dem die Idee für diesen Film stammt. Witzig ist, dass Michael Jackson in einer Doppelrolle in diesem Video zu sehen ist. Er spielt zum einen sich selbst, aber auch seinen erbittertesten Gegner: den dicken Bürgermeister, der dann auch eine lustige und gute Tanzeinlage hinlegt. Mitglied der Meute der „Dorfbewohner“ ist außerdem Mos Def.
Das Video hat leider keine so gute Qualität aber es ist zumindest vollständig, es dauert gut 35 Minuten:

24. Juni 2013 von Caro Musikvideo-Klassiker

Was für ein Theater

Aus der Serie Musikvideo-Klassiker:
Madonna – Like a prayer

„Beim Musikvideo wurde von Mary Lambert Regie geführt, Drehort waren die Raleigh Studios in Hollywood, Kalifornien. Zu Beginn des Clips sieht Madonna, wie ein paar weiße Männer ein Mädchen zusammenschlagen und töten, unschuldigerweise wird von der Polizei ein zu Hilfe eilender Afroamerikaner als Täter gehandelt und verhaftet. Madonna flieht daraufhin vor den wahren Tätern in eine Kirche; sie zeigt in einem Traum Stigmata an ihren Händen, sie betet zu St. Martin, einem schwarzen Heiligen, küsst ihn, und jener erwacht zum Leben. Später singt sie zusammen mit einem Gospelchor den Song. Um für Gerechtigkeit zu sorgen, beteuert sie gegenüber den Polizisten, dass sie den falschen verhafteten, und diese lassen ihn nach Madonnas Zeugenaussage aus dem Gefängnis frei. Am Ende stellt sich heraus, dass die Handlung des Videos ein Theaterstück ist. Im Video tanzt sie auf einem Feld brennender Kreuze. Während in den USA die brennenden Kreuze zur Absetzung und dem Boykott des Videos führten, zeigten sich europäische Länder „schockiert“ wegen der „blasphemischen Szenen“. Als Folge setzte der Hauptsponsor Pepsi den angelaufenen Werbespot mit Madonna ab und kündigte seine Mitwirkung als Sponsor ihrer geplanten Welttournee (die 5 Millionen US-Dollar Gage durfte Madonna behalten). Madonna: „Damals hat mein Toursponsor Pepsi Cola am meisten Probleme gemacht. Die hatten Angst wegen der erotischen Anspielungen. Aber sie haben gezahlt, sind abgehauen und das war’s.“ Das Video wurde auch in Deutschland auf MTV nur nachts ausgestrahlt. Single wie Album gerieten, auch wegen dieser eher unfreiwilligen Werbung durch die Verdammung durch Elternverbände und Kirchenvertreter, zu einem ihrer größten Erfolge.“ (Quelle: Wiki)

19. Juni 2013 von Caro Musikvideo-Klassiker

S/W

Michael Jackson – Black or Whithe

Mir war gar nicht mehr bewusst, dass die Simpsons am Ende noch vorkommen!

Black or White war die erste Singleauskopplung aus seinem Album Dangerous, das im November 1991 veröffentlicht wurde. Black or White übermittelt die Botschaft, dass Menschen aller Hautfarben gleich sind („I said if you’re thinkin‘ of being my brother, it don’t matter if you’re black or white.“) Außerdem appelliert er für Toleranz zwischen den verschiedenen Rassen. Die Single wurde in vielen Ländern der Welt ein Nummer-eins-Hit und ist mit über fünf Millionen weltweit verkauften Exemplaren eine der bestverkauften Singles überhaupt.
Das Musikvideo von Black or White erzeugte starke Kontroversen. Sie betreffen die letzten vier Minuten des Videos, den Panther Dance. Neben Zerstörungsszenen greift sich Michael Jackson dabei mehrfach in den Schritt und schließt danach den Reißverschluss seiner Hose. Jackson entschuldigte sich später und gab an, die Gewalttätigkeiten und die sexuellen Andeutungen seien eine Interpretation der tierischen Urtriebe eines schwarzen Panthers. Diese vier Minuten wurden in den USA von MTV und vielen anderen Musiksendern nicht ausgestrahlt.
Bis heute wurde die ungekürzte Version in den USA nur von MTV 2 zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr in einer Spezialsendung mit dem Titel „Die kontroversesten Musikvideos“ ausgestrahlt. Nach den ersten Ausstrahlungen des Videos wurden nachträglich rassistische Graffiti (unter anderem ein Hakenkreuz und der Satz „KKK RULES!“) auf die Glasscheiben, die Jackson im Panther Dance zerschlägt, eingefügt. Damit sollte gezeigt werden, dass sich das Video gegen rassistische Vereinigungen wie die Nationalsozialisten oder den Ku-Klux-Klan richtet; der Beigeschmack des Vandalismus sollte entkräftet werden.“ (Quelle: Wiki)

18. Juni 2013 von Caro Musikvideo-Klassiker

Musikvideo-Klassiker

Hiermit möchte ich eine neue Kategorie einführen, und zwar die, wie der Titel bereits verrät, der Musikvideo Klassiker. Auf die Idee kam ich bei der Lektüre eines Zeitschriftenartikels gestern Abend (Zitat: „Musikvideos sogen alle Superlative von Lifestyle und Showbusiness stürmisch ein und sprühen sie als köstliche Filmbilder wieder aus – bis das Internet kam und das Geschäft verdarb. Doch der Film zu guter Musik bleibt faszinieren und bringt jetzt wieder neue Kreative hervor.“ von Helmut Ziegler) und ebenfalls interessant schien mir der Wikipedia Artikel zum Thema.

Da oft erwähnt wird, dass dieses als die Mutter der Musikvideoclips angesehen werden kann, zum Auftakt „Bohemian Rhapsody“ von Queen.
„Das am 10. November 1975 in 4 Stunden nach den Vorstellungen der Bandmitglieder von Bruce Gowers hergestellte und 5 weiteren Stunden zusammengestellte Musikvideo gilt als das erste Popvideo, das den Erfolg einer Single begleitete. Es wird als Beginn der Ära der Musikvideos eingestuft und kostete mit 4.500 £ etwa ein Zehntel der Produktionskosten der LP. Am 20. November 1975 wurde es in der BBC-Musiksendung Top of the Pops vorgestellt. Da die EMI nicht an den Erfolg der Single glaubte, wollte sie mit dem Video eine Visualisierung zur Verkaufsunterstützung bieten.“ (Quelle: Wikipedia)

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